ICH RUFE EUCH , WILMA UND POLLY
liebste freundinnen !
so lang ist's her, daß ich den klang eurer stimmen vernahm ! kalt ist mein herz , stumpf
mein gefühl . die brust so leer , ich möchte schreien , doch da ist kein ton ...
ich möchte bei euch , mit euch nähe spüren ! gebt mir worte , lasst mich leben , denn
ohne euch fehlt mir der mut !
hohl bin ich , fassade , farbloses mauerwerk . seele ist ein fremdwort , sie wohnt nicht
mehr in mir . ein gruß von euch , ein kleines wort !
bitte gebt mir sinn in mein armes , kleines leben , welches ohne euch doch gar nichts wert !
frohlocken tu ich jeden morgen , zu wissen ihr seid da , meine kameradinnen !
zum dank , dieses poem !
GLÜCKLICH
ZERRISSNES HERZ , KALT UND LEER . OHNE SEELE , KRANK UND FAD .
ACH , KÖNNTE ICH DOCH SC HREIEN , DOCH IN MIR IST KEIN WORT .
MEINE TRÄUME STINKEN , ERZÄHLEN MIR VOM TOD .
OH , WIE MÖCHT ICH WEINEN , DOCH TRÄNEN HAB ICH NICHT .
SINNLOS IST MEIN HADERN , KEINER HÖRT MIR ZU .
UND DENNOCH WILL ICH LEBEN , BITTE , NIMM MICH WAHR !
so lang ist's her, daß ich den klang eurer stimmen vernahm ! kalt ist mein herz , stumpf
mein gefühl . die brust so leer , ich möchte schreien , doch da ist kein ton ...
ich möchte bei euch , mit euch nähe spüren ! gebt mir worte , lasst mich leben , denn
ohne euch fehlt mir der mut !
hohl bin ich , fassade , farbloses mauerwerk . seele ist ein fremdwort , sie wohnt nicht
mehr in mir . ein gruß von euch , ein kleines wort !
bitte gebt mir sinn in mein armes , kleines leben , welches ohne euch doch gar nichts wert !
frohlocken tu ich jeden morgen , zu wissen ihr seid da , meine kameradinnen !
zum dank , dieses poem !
GLÜCKLICH
ZERRISSNES HERZ , KALT UND LEER . OHNE SEELE , KRANK UND FAD .
ACH , KÖNNTE ICH DOCH SC HREIEN , DOCH IN MIR IST KEIN WORT .
MEINE TRÄUME STINKEN , ERZÄHLEN MIR VOM TOD .
OH , WIE MÖCHT ICH WEINEN , DOCH TRÄNEN HAB ICH NICHT .
SINNLOS IST MEIN HADERN , KEINER HÖRT MIR ZU .
UND DENNOCH WILL ICH LEBEN , BITTE , NIMM MICH WAHR !
ellen lang - 15. Aug, 21:46
ich spüre jeden tag, wie sehr es mir fehlt, das schreiben, aber momentan hat sich alles gegen mich verschworen, und da wo sonst die lyrik sitz, steckt ein kalter festgepresster klumpen., der darauf wartet, durch einen dünnen schmalen schaft (den meiner fantasie) gepresst zu werden
das bafögamt, die unterleibserkrankung meiner stiefmutter, dann natürlich noch die situation im nahen osten - ich wünschte, ich hätte zeit, endlich alle meine eindrücke zu diesen themen zu sublimieren und zu veröffentlichen. doch mein (ehrenamtlicher) job im frauenpflegeheim und das archivieren der liebesbriefe meiner großtante an die argentinische exildeutsche - ich weiß fast kaum noch, wo mir der kopf steht. dann noch die politarbeit und die frauengruppe - aber wem sag ich das. ellen, sobald ich einen telefonanschluss in meiner frisch bezogenen, frisch weißt getünchten "studentenbude" (hi hi) habe, werde ich mich melden. und jetz verlasse ich das internetcafé weil schon wieder diese frechen türken herinkommen und mich mit ihren widerlichen blicken buchstäblich ausziehen.
mein herz!
w.p.